Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?
XRechnung ist ein rein strukturiertes XML-Format (kein PDF), das von Behörden und B2B-Kunden gefordert wird. ZUGFeRD kombiniert ein lesbares PDF mit eingebettetem XML — ein hybrider Standard, der sowohl für Menschen als auch Maschinen lesbar ist. Beide erfüllen die EN 16931-Norm. Für die öffentliche Hand ist XRechnung Pflicht, im B2B-Bereich ist ZUGFeRD oft die einfachere Wahl.
Reicht es, Rechnungen als PDF per E-Mail zu versenden?
Ab 1. Januar 2025 nein — für den Empfang strukturierter E-Rechnungen sind alle Unternehmen verpflichtet. Für den Versand gilt: Bis Ende 2026 dürfen Großunternehmen noch PDFs mit Zustimmung des Empfängers senden. Ab 2027 müssen auch KMU (bis 800.000 Euro Jahresumsatz) im Versand auf strukturierte Formate umstellen.
Muss mein Kunde zustimmen, wenn ich weiterhin PDF schicke?
Ja, bis zu den jeweiligen Stichtagsfristen können Sie mit Zustimmung des Empfängers weiter PDFs versenden. Ab dem 1. Januar 2028 entfällt diese Ausnahme vollständig — dann ist die strukturierte E-Rechnung ohne Ausnahme Pflicht.
Was passiert wenn ich die Frist verpasse?
Das größte Risiko ist der Verlust des Vorsteuerabzugs: Wenn Ihre Eingangsrechnungen nicht dem geforderten Format entsprechen, kann das Finanzamt den Vorsteuerabzug versagen. Das ist ein sofort wirksames finanzielles Risiko — unabhängig von Bußgeldern.
Wie lange dauert die Umstellung mit CLX Digital?
Typischerweise 2–4 Wochen für die Middleware-Integration, abhängig von Ihrem ERP-System (DATEV, Lexoffice, SAP, Sage). Die Lösung basiert auf n8n-Workflows, die bestehende Systeme anbinden — kein Austausch der Software, kein monatelanger SAP-Rollout.