Lead-Generierung automatisieren mit KI – qualifizierte Kontakte ohne Handarbeit
Wie KI-gestützte Automatisierung aus rohen Unternehmensdaten qualifizierte Leads macht – mit automatischer Bewertung und sofortigem Hot-Lead-Alert.
Quellen durchsucht
Branche & Region
Website analysiert
Pro Treffer
KI-Scoring
Schwellenwert-Filter
Liste erstellt
Mit Kurzanalyse
Hot-Lead-Alert
Sofortbenachrichtigung
Von Christian Loth · Enterprise Architect & Automatisierungsexperte · Leipzig
Ich habe diesen Workflow für ein Unternehmen gebaut, dessen Vertrieb zu viel Zeit mit Recherche verbracht hat — hier ist, was entstanden ist.
Vertrieb kostet Zeit. Vor allem die Recherche: Wer ist überhaupt ein potenzieller Kunde? Welche Unternehmen haben das Problem, das du löst? Bisher: Google, LinkedIn, Excel, Bauchgefühl — und am Ende eine Liste, bei der die Hälfte nicht passt.
Das Problem vorher
Ein Unternehmen wollte systematisch neue Kunden in einer bestimmten Region ansprechen. Die Vertriebsmitarbeiter verbrachten ca. 3 Stunden täglich mit Recherche — mehr Zeit mit Suchen als mit Gesprächen. Die Qualität der Leads: gemischt.
Der automatisierte Prozessablauf
Schritt 1 – Automatische Unternehmensrecherche Der Workflow durchsucht öffentlich verfügbare Quellen nach Unternehmen, die den definierten Kriterien entsprechen — Branche, Region, Größe.
Schritt 2 – Website-Analyse Für jeden Treffer wird die Unternehmenswebsite automatisch analysiert. Was macht das Unternehmen? Wie digital ist es aufgestellt? Gibt es erkennbare Schwachstellen?
Schritt 3 – KI-Scoring Eine KI bewertet jeden Lead anhand von Branche, Unternehmensgröße und erkennbarem Digitalisierungsstand. Leads unter dem Schwellenwert werden aussortiert.
Schritt 4 – Strukturierte Übersicht Relevante Treffer landen automatisch in einer übersichtlichen Liste — mit Bewertung, Kurzanalyse und direktem Kontaktlink.
Schritt 5 – Hot-Lead-Alert Besonders passende Kontakte lösen sofort eine Benachrichtigung aus. Der Vertrieb reagiert, während der Lead noch warm ist.
Das Ergebnis
Von ca. 3 Stunden Rechercheaufwand täglich auf eine kurze Morgenliste mit vorqualifizierten Kontakten. Der Vertrieb konzentriert sich auf das Gespräch — nicht auf die Suche.
Eingesetzt: n8n · Claude API · Google Places API · eigene Scoring-Logik · Google Sheets · Telegram
Wer neben Neukunden auch bestehende, inaktive Kontakte reaktivieren will, findet dafür einen eigenen Ansatz im Artikel Inaktive Kunden reaktivieren.
Du willst wissen, ob das für deine Zielgruppe funktioniert? Ich zeige dir in 15 Minuten, wie ein solcher Workflow aussehen würde.
Häufige Fragen
Woher kommen die Lead-Daten?
Der Workflow nutzt öffentlich zugängliche Quellen — Unternehmensverzeichnisse, Google Places, Webseiten. Keine Daten aus Social-Media-Scraping, keine Graubereiche. Alles DSGVO-konform nutzbar.
Wie gut ist die Lead-Qualität?
Das hängt von der Scoring-Konfiguration ab. Erfahrungsgemäß sind 60–70 % der ausgegebenen Leads wirklich relevant — deutlich mehr als bei manueller Recherche. Die Schwellenwerte lassen sich nachjustieren.
Kann ich das auch für Nischenmärkte einsetzen?
Ja, gerade für Nischen funktioniert das gut — weil sich sehr spezifische Kriterien definieren lassen. Je enger die Zielgruppe, desto präziser das Scoring.
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